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Der Vormarsch der VST-Plugins in der Techno-Musik
Cód:
491_9783656407249
Studienarbeit aus dem Jahr 2013 im Fachbereich Musikwissenschaft, Note: 1,7, Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig, Sprache: Deutsch, Abstract: Im Gegensatz zur etablierten Popmusik war der Umfang der Studiotechnik für die Produktion von elektronischer Tanzmusik schon seit jeher bedeutend geringer, weshalb der Arbeitsplatz junger Technoproduzenten Anfang der 90er Jahre oft abfälligerweise als Wohnzimmerstudio bezeichnet wurde. In der 1993 erschienenen Dokumentation Technocity Berlin, die die Aufbruchstimmung einer neuen Jugendbewegung auf sehr guter Art und Weise einfängt, gewährt ein junger Produzent zu Beginn des Filmes Einblick in sein Wohnzimmerstudio: es sind mannshohe, für das heutige Auge altertümlich anmutende Gerätschaften zu erkennen (u.a. ein DAT-Rekorder, ein riesiger Sampler mit Diskettenlaufwerk und ein überdimensionierter Mischpult), welche das Studiozimmer komplett auszufüllen scheinen. Der technische Fortschritt führte im Laufe der Zeit zu immer mehr rechnergestützten Audioplugins, die es aufgrund der leistungsfähigeren CPUs immer besser beherrschten, perfekte, virtuelle Abbilder Ihrer analogen Vorbilder zu erzeugen. Das Wohnzimmerstudioist mittlerweile zu einem Schlafzimmerstudio zusammengeschrumpft: der international erfolgreiche, holländische Electro-Producer Laidback Luke lud einen französischen Journalisten im Rahmen eines Interviews in seinen Studioraum ein, welcher kaum größer als 12 Quadratmeter ist, lediglich einen handelsüblichen Laptop, ein externes Audiointerface und einen MIDI Controller beinhaltet. Als Abhörgeräte dienen zwei durchschnittlicheStudiomonitore von KRK. Der ungläubige Journalist bringt die Beobachtung nachanfänglichem Lachen auf den Punkt: actually its only a computer - es sind keine Hardware-Synthesizer zu sehen, sämtliche Instrumente sind in virtueller Form
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