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Die katholische Kirche im demokratischen Transitionsprozess Spaniens
Cód:
491_9783640621859
Examensarbeit aus dem Jahr 2008 im Fachbereich Politik - Internationale Politik - Region: Westeuropa, Note: 2,3, Westfälische Wilhelms-Universität Münster (Institut für Politikwissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: „An der Hand der Kirchenhierarchie und der reaktionärsten Rechten ist der Nationalkatholizismus in den Wahlkampf eingetreten. So äußerte sich der Justizminister der sozialistischen Regierung Spaniens unter Ministerpräsident José Luis Rodriguez Zapatero am 2. Januar 2008. Zum ersten Mal seit über 30 Jahren machte die Kirche für die kommende Wahl gegen eine Partei, hier die sozialistische PSOE, derart offen mobil. Nachdem die Sozialisten erstaunlich lange dazu geschwiegen hatten, fand der Justizminister deutliche Worte. „Nationalkatholizismus, die bewusste Verwendung dieses Begriffes, beschriebt den Ernst der Lage. Er bezeichnete die Rolle der katholischen Kirche in Spanien als große Unterstützerin und Verbündete Francos seit dem Bürgerkrieg 1936 bis 1939 bis in die späten 1950er Jahre. Erst danach setzte sich die Kirche langsam vom Regime ab und fand zu einer neuen Rolle. Bevor aber nachvollziehbar wird, warum die sozialistische Regierung solange zu der Kritik schwieg, und warum der Protest der Kirche gegen die Reformen in Spanien eine besondere Bedeutung hat, muss betrachtet werden, wie sich die Kirche nach Francos Tod verhielt und wie sie sich schließlich in der neuen Demokratie positionierte. Nur vor diesem Hintergrund lässt sich die aktuelle Entwicklung Spaniens richtig verstehen und einordnen.Eine Arbeit, die sich mit dem Einfluss von Religion in Westeuropa auseinandersetzt, wird nahezu zwangsläufig erklären müssen, warum sie trotz des Säkularisierungsparadigmas relevant ist. Wie das vorangegangene Beispiel zeigt, ist die These von einer zwangsweisen Säkularisierung bei zunehmendem Wohlstand in den westlichen Industriestaaten wie auch anderswo nicht unangreifbar. Spätestens mit dem Eintritt Polens in die EU und schon zuvor in Ländern wie zum
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