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Die Türkei im Umbruch
Cód:
491_9783929345551
Welches Wagnis es bedeutet, die Geschichte, Kultur und insbesondere die Schrift einer Gesellschaft, die auf eine mehr als tausendjährige Geschichte zurückblickt, in die Hände einer knapp drei Monate lang arbeitenden Schriftkommission zu legen, zeigt die Geschichte der republikanischen Türkei. Die vorliegende Forschungsarbeit versucht eine Annäherung an die türkische Sprachpolitik. Sie hält eine wissenschaftliche sprachplanerische Argumentation im Dienst der rationalen und humanen Sprachpolitik für erstrebenswert. Diese Forschungsarbeit weist besonders darauf hin, dass viele Dritte-Welt-Länder versuchten und versuchen, ihre Schrift und Sprache zu latinisieren, um die heutigen Bedürfnisse nach technischer und vor allem wissenschaftlicher Kommunikation zu befriedigen, wobei sie zwecks Befolgung eines strengen Sprachnationalismus die eigenen Sprachdynamiken zumindest vernachlässigen, wenn nicht gar verwerfen. Diese Arbeit weist auch auf andere, durchdachte, Sprachplanungen hin, bei denen die sprachwissenschaftlichen Regeln nicht verletzt wurden.Folgende Themen werden in dieser Arbeit ebenfalls erörtert:- Fragen der türkischen Sprachrevolution unter Heranziehung der russischen Sprachpolitik- Stillstand der sprachpolitischen Modernisierungsprozesse seit 1928- Fortschritte in der Sprachpolitik seit der Unterzeichnung der Beitrittsverhandlungen der Türkei zur EU- Analphabetismus- Einfluss der Politik auf die Sprache- Anmerkungen zur türkischen Sprachpolitik hinsichtlich der kurdischen Volkssprache- Vergleiche des Analphabetismus zwischen der türkischen und den westlichen Gesellschaften- Diskussion über die türkische Identität- Schwierigkeiten bei der Lautwiedergabe im osmanisch- Türkischen und bei den Erben des Mutterlateins Dies ist die erweiterte Fassung der Dissertation Die politische Debatte um die türkische Schrift- und Sprachrevolution von 1928 aus dem Jahr 2008.
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